Ich möchte jetzt die Gelegenheit meines ersten Postes nutzen, um mich kurz vorzustellen und meine Beweggründe für mein freiwilliges soziales Jahr in Jerusalem kurz zu erläutern. Mein Name ist Fanny und ich habe diesen Sommer mein Abitur erfolgreich abgeschlossen und meine damit gewonnene Freiheit genutzt und mich für ein freiwilliges soziales Jahr in Jerusalem, Israel, entschieden.
Wie jeder andere Schüler im Alter von 18 Jahren war auch ich maßlos mit der Entscheidung überfordert, was ich nach der Schule mit meinem Leben anfangen möchte. Die Entscheidung, nach Jerusalem zu gehen basiert nicht nur auf dem dringendem Grundbedürfnis, die Frage, was man denn nach dem Abitur machen möchte endlich beantworten zu können und den Gesprächspartner damit erst einmal gebührend zu beeindrucken. Vielmehr gründet die Entscheidung auf dem Wunsch, ein Jahr lang ein Land kennenzulernen, das einen neuen und ungewohnten kulturellen sowie geschichtlichen Hintergrund hat, neue Landschaften und Naturphänomene offenbart und eine einzigartige Tradition und Geschichte darbietet. Natürlich war auch das Essen ausschlaggebend, denn nicht umsonst hat das hoffentlich landestypische Gericht „Falafel“ einen Platz im Namen und der Überschrift meines Blogs gefunden.
Um das Gefühl der Fremde und des Neuen einen Sinn zu verleihen habe ich mich für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden. In meiner Einsatzstelle werde ich in einem Zusammenschluss von Appartements für Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten und dort ihren Alltag hoffentlich zu bereichern und sie zu unterstützen.
Ich bin auch endlich froh, nach 12 Jahren lernen und sozialer Stagnation meine Chance ergreifen zu können und auch meine Teil zur Gesellschaft beizutragen und anderen Menschen zu helfen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Endscheidung und freue mich auf das kommende Jahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen.